Netflix-Pralinen der Woche #50

Jubiläumsfolge 50 handelte von Leos neuer Klimawandel-Doku „Before the Flood“. In diesem feierlichen Rahmen haben wir uns in Sachen Netflix-Pralinen gleich mehrere Doku-Empfehlungen für Euch herausgesucht.

Timo legt euch weiterführend zu „Before the Flood“ auch „Cowspiracy“ wärmstens ans Herz. Was inhaltlich oder an neuen Einblicken in „Before the Flood“ fehlt, wird hier in zahlreichen Diagrammen anschaulich dargestellt, nebenbei deckt der Film noch eine kleine Verschwörung zum Thema Klimawandel auf. Sträflich vernachlässigt und aufrüttelnd. Und: Leo hat mitproduziert ;):

Für den kuschligen Sonntagnachmittag daheim lohnt sich außerdem die 13-teilige Serie „Cosmos“ mit Neil deGrasse Tyson. Die von Seth MacFarlane produzierte Serie widmet sich allerlei interessanter Themen von Astronomie, zu Biologie bis Physik, aber nie trocken, sondern mit deGrasse Tyson, der in einem abgespaceten Raumschiff durch die wunderbar animierten Szenerien rauscht.

Timos Kurztipps:

  • „Jiro Dreams of Sushi“: charmante Doku über den besten Sushi-Koch der Welt
  • „Pumping Iron“: Schwarzenegger-Doku aus seiner Bodybuilder-Zeit für alle Hobby-Pumper und Leute, die mehr über Arnie wissen wollen
  • „Pantani“: Berührende Doku über einen ehemaligen Tour de France-Fahrer, der unter mysterösen Umständen des Dopings überführt wurde
  • „More than Honey“: Über Bienen, deren Wesen und ihre Bedeutung für die Welt
  • „Fahrenheit 911“: Michael Moore über die rätselhaften Begleitumstände von 9/11

 

Für die Musikfreunde unter Euch hat sich Minsen „Daft Punk Unchained“ über die titelgebende Elektroband herausgesucht. Fans des französischen Duos bietet der Film eine chornologische Aufarbeitung der frühen Daft Punk-Jahre bis zur Gründung der Band, der Veröffentlichung ihres Albums „Random Access Memories“ und ihrem Grammy-Gewinn. Darin gibt es Archiv-Material aus Exklusiv-Interviews mit Stars wie Pharrell, Giorgio Moroder oder Nile Rodgers.

Sportlich wird es in dem 1994 veröffentlichten „Hoop Dreams“ über zwei junge, aufstrebende Basketballer aus Chicago, die davon träumen, eine Profikarriere zu starten. 1991 erhielt der Film den Sundance-Zuschauerpreis, 1995 wurde er sogar bei den Oscars für den besten Schnitt nominiert. Der Film folgt den jungen Afroamerikanern William Gates und Arthur Agee junior, die ihren prekären Verhältnissen durch den Sport entfliehen wollen. Sie setzen alles auf eine Karte – aber haben auch viele Rückschlage zu verzeichnen.

Minsens Kurztipps.

  • „What Happened, Miss Simone?“: biografischer Dokumentarfilm über und mit Nina Simone, eine US-amerikanische Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberinder
  • „Indie Game: The Movie“: Zeigt anhand der Geschichte von drei Spielen, wie persönlicher Ausdruck und eigene Empfindung zu hohem Maß in die Entwicklung von Independent-Spielen einfließen
  • „Die Wüste lebt“: 1953 entstandener Dokumentarfilm von über die Wüstengebiete östlich des Kaskadengebirges und der Sierra Nevada und deren Tier- und Pflanzenwelt
  • „Best of Enemies“: Doku über die zehn TV-Debatten zwischen den Intellektuellen Gore Vidal und William F. Buckley Jr. – und deren Folgen.

Netflix-Pralinen der Woche #49

Moment, was hast du denn da auf der Nase? … Nichts? … Ok, sah kurz so aus. Kleiner Scherz am Rande. Wir haben natürlich NICHT eure Webcams gehackt. Wir dachten uns, anlässlich unseres Blackmirror-Podcasts kann man mal die vierte Wand brechen. Aber zurück zum Thema: Es gab wieder Pralinen!

Passender geht es kaum. Timo hat sich im Geiste der Mark-erschütternden Blackmirror-Episode „shut up and dance“  für Homevideo entschieden. Hierbei geht es darum, was passiert, wenn privates Videomaterial mit dem falschen Inhalt in die falschen Hände Gerät. Ein Streifen der – trotz seiner gesellschaftlichen Relevanz – bislang eher unter dem Radar fliegt. Sehenswert!

Minsen will eigentlich nur, dass Ihr eines nicht vergesst: Es gibt einen „Brand“-neuen Werner-Herzog-Film auf Netflix zu bestaunen. Into the Inferno, erzählt von Werner himself, zeigt wundervolle Vulkanaufnahmen, geht aber eher um das menschliche Bedürfnis, an etwas Höheres zu glauben. Definitiv hot!

Netflix-Pralinen der Woche #48

Buh! In Folge 48 ging es wieder schaurig zu. Auch die Pralinen schmecken dementsprechend:

Ein vielschichtiger Psycho-Thriller mit zahlreichen Verstrickungen und Wendungen erwartet Euch im von Timo empfohlenen „Die Haut, in der ich wohne„. Vom bekannten spanischen Regisseur Pedro Almodovar inszeniert dürft Ihr Euch auf einen kleinen Mindfuck mit Antonio Banderas freuen.

Den Horror des Krieges bildet unterdessen das von Minsen wärmstens ans Herz gelegte „Jadotville“ ab. 50 Shades of Grey-Stecher Jamie Dornan spielt darin den Irischen Kommandanten Pat Quinlan, der im Kongo eine Schlacht gegen französische und belgische Söldner nach einem Staatspusch im Kongo der frühen 60er Jahre befehligt. Sträflich unbekannt, basierend auf einer wahren Begebenheit und leichtfüßiger als manch anderer Kriegsfilm.