• Netflicks and Chill Podcast

    65 – Moonlight / Logan

    Episode

    Einige Rekorde und 3 Oscars darf „Moonlight“ mittlerweile sein Eigen nennen, zudem versorgte er uns mit dem nicesten Oscar-Aufreger aller Zeiten – danke dafür!
    Minsen & Timo widmen sich dem diesjährigen „Best Picture“, legen die Besonderheiten und Themen des ruhigen Dramas dar und setzen ihren Blick fest auf Regie-Newcomer Barry Jenkins.
    Außerdem: Mit „Logan“ widmete sich Minsen dem Abschluss der Wolverine-Saga. Geriet der Abschied vom klauenschwingenden Backenbartträger würdig und was hat der Film eigentlich mit einem Country-Song zu gemeinsam?
    Schließlich warten in der wohl längsten Folge aller Zeiten noch die Netflix-Pralinen der Woche verzehrbereit und schmackhaft auf alle Hörer.

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    64 – Oscars 2017 II: Recap

    Episode

    Was passiert, wenn man M. Night Shyamalan die Regie der Oscars übernehmen lässt, haben wir ja alle dieses Jahr gesehen – wenn dann auch noch Minsen trällert wie eine Nachtigall, dann steht eine wunderbare Folge 64 von „Netflicks and Chill“ für die ganze Familie bevor.
    Neben DEM Aufreger der Oscar-Nacht analysieren Timo und Minsen aber natürlich auch in allen anderen Belangen die Scheiße aus der diesjährigen Zeremonie.
    Wie schlug sich „unser Mann in Hollywood“ Steven Gätjen bei seiner Rückkehr auf den Red Carpet, wie gefiel Host Jimmy Kimmel, wie politisch ging es zu und welche Lehren ziehen der Schöne und das Biest aus der Oscarvergabe in diesem Jahr?
    Garniert wird das Oscars-Roundup mit den Netflix-Pralinen der Woche in der Oscars-Edition.

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    63 – Oscars 2017 I: Die Predictions

    Episode

    Es wird ernst: Die Oscars stehen vor der Tür und Minsen & Timo stellen sich dem erbitterten Tipp-Duell.
    Folge 63 enthält die Vorhersagen und ausführlichen Analysen zu allen Oscar-Kategorien.
    Die podcastenden Brancheninsider kommen auf ungewohnt viele unterschiedliche Tipps – dabei ist der Wetteinsatz hoch: Der Verlierer des Tipp-Duells muss zu Beginn der Oscar-Nachbesprechung ein Lied performen, das schon einmal für einen Academy Award als „Best Song“ nominiert war.
    Außerdem: Wie politisch werden die Oscars? Sorgt „La La Land“ für einen neuen Rekord? Und wie sehr freuen wir uns auf Jimmy Kimmel als Host?

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    62 – T2 Trainspotting / Hacksaw Ridge / Elle

    Episode

    Edinburgh, Japan & Paris – „Netflicks and Chill“ wird international und bereist cineastisch die Schauplätze dreier hochinteressanter Filme, die Gegenstand von Folge 62 sind.
    Los geht es in Schottland, wo sich die Ex-Junkies von „Trainspotting“ in „T2 Trainspotting“ auf einen Nostalgie-Trip begeben und sich den Geistern der Vergangenheit stellen.
    Weiter geht es im Zweiten Weltkrieg, wo Andrew Garfield sich als pazifistischer Sanitäter zum Nationalhelden aufschwingt und damit Mel Gibson ein spektakuläres Comeback ermöglicht.
    Paul Verhoeven wiederum provoziert im französischen „Elle“ wie eh und je und schafft ein weiteres kontroverses, aber auch unergründliches Portrait eines Vergewaltigungsopfers, gespielt von der atemberaubenden Isabelle Huppert.

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    61 – Santa Clarita Diet / Fleabag

    Episode

    Timo und Minsen sind zurück – derb, schonungslos und blutig wie eh und je! Moment mal… blutig? Ja, genau, denn in „Santa Clarita Diet“ verwandelt sich Drew Barrymore zum Vorstadt-Zombie.
    Die beiden podcastenden Rohkostliebhaber befassen sich mit der ganz neuen Herangehensweise an die Zombie-Thematik sowie mit dem Comeback von Barrymore und Co-Star Timothy Olyphant und stellen sich die Frage, wie gewagt die neue Netflix-Serie wirklich ist.
    Doch damit nicht genug: Im Double-Feature wird auch „Fleabag“ in die Mangel genommen, wobei der Frage nachgegangen wird, warum das Amazon-Format eine Mischung aus „Master of None“ und „Californication“ in noch derber und für Frauen ist.
    Die neuen Netflix-Pralinen der Woche eignen sich diesmal für alberne Abende mit Kumpels, in denen gerne mal ein Bier (und eventuell andere Substanzen) ins Spiel gebracht werden können.

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Netflix-Pralinen der Woche #61

Durch und durch albern ging es in Episode 61 zu. Zum einen, weil Minsen und Timo mit „Santa Clarita Diet“ und „Fleabag“ zwei Serien besprochen haben, die im weitesten Sinne dem Comedy-Genre zuzuordnen sind. Auch bei Ansicht der neuesten Netflix-Pralinen ist jedoch der ein oder andere Lacher garantiert.

Mit „AbServiert“ tauchte Timo tief in die Welt schwarzhumorigen Teenie-Humors ein. In einer von Ryan Reynolds besten Rollen wird der Zuschauer Rob McKittricks Komödie von 2005 durch alle Klischees der Gastronomiebranche geführt. Einen Tag lang folgt die Komödie den Eskapaden der Belegschaft des Restaurants „Shenaniganz“. Dank abgefahrener Rollen von Reynolds, Anna Faris, Justin Long, David Koechner oder Luis Guzmán bleibt kein Auge trocken. Eine echte Perle!

In Kindheitserinnerungen schwelgte derweil Minsen, der den Zuhörern wärmsten Herzens „He-Man“ empfahl, das kürzlich seinen Weg in die Netflix-Mediathek fand. Die Zeichentrickserie um den titelgebenden mächtigsten Mann des Universums bietet reichlich WTF-Momente und abgefahrene Ideen – nicht umsonst entwickelte sich He-Man auch in der Meme-Kultur des Internets zum Kult. Pure Nostalgie beim kleinen Minsen, der früher fleißig die Actionfiguren sammelte.

Netflix-Pralinen der Woche #60

Auch Folge 60 durfte natürlich nicht auf die obligatorischen Netflix-Pralinen der Woche verzichten, in deren Rahmen Timo und Minsen mal wieder tief ins Netflix-Archiv gegriffen haben, um euch ein paar Geheimtipps zu empfehlen.

Minsen entschied sich für den ewigen Nicolas Cage, der in „Joe“ als alkoholabhängiger Ex-Häftling eine innige Vater-Sohn-Beziehung zum 15-jährigen Gary eingeht, welcher selbst unter seinem alkoholabhängigen Vater leidet. Interessant: Das Drama aus dem Jahr 2013 stammt von David Gordon Green, sonst eher bekannt für schwarzen Humor und Kifferkomödien wie „Ananas Express“.

Für Timo war seine neueste Praline eine Herzensangelegenheit, mit „Hot Fuzz“ stellte er nämlich einen seiner absoluten Lieblingsfilme vor. Der zweite Teil in Edgar Wrights Cornetto-Trilogie handelt vom Supercop Nicholas Angel, der gegen seinen Willen von London ins verschlafene Sandford versetzt wird. Zunächst wirken die Einwohner des „Dorfs des Jahres“ wie eine kleine, verschlafene Gemeinde und schnell freundet sich Nicholas mit seinem albernen Kollegen Danny an. Doch dann nimmt eine Reihe mysteriöser Todesfälle seinen Lauf… Viel Trivia-Infos gibt es zur Action-Comedy zu erzählen, in der vor allem Fans bekannter Actionfilme auf ihre Kosten kommen.

Netflix-Pralinen der Woche #59

Timo hat diese Woche passend zu Casey Afflecks ‚Manchester by the Sea‘-Nominierung Gone Baby Gone auserwählt. Mit Bruder Ben im Regiestuhl und Casey vor der Kamera handelt es sich hier um einen klasse Crime-Thriller nach Bostoner Rezept. Wem The Town gefallen hat, der wird auch hier auf seine Kosten kommen.

Noch mehr Oscar-Nominees gibt es bei Minsen zu sehen, der diese Woche Moonrise Kingdom ausgesucht hat. Lucas Hedges, der dieses Jahr Chancen auf die goldene Statue hat, machte nämlich vor knapp 5 Jahren als Pfadfinder in diesem Wes Anderson-Streifen auf sich aufmerksam. Im Film geht es um Kinder, die miteinander kurz vor einem Sturm durchbrennen und daraufhin von der halben Einwohnerschaft ihrer Heimat-Insel (auf der der Film spielt) gesucht werden. Locker lustig mit cleveren Dialogen – typisch Anderson eben.

Netflix-Pralinen der Woche #58

Nach einem turbulenten Jahreswechsel, inklusive der Bestenlisten in Sachen Filmen & Serien sowie einem schlüpfrigen Victoria’s Secret-Special sind Minsen und Timo wieder im Alltagstrott angelangt.

Nicht, dass das etwas Schlechtes wäre, schließlich liefert das Duo nun auch wieder wöchentlich nahrhafte Netflix-Pralinen.

Minsen brachte Euch zum Pralinen-Auftakt des Jahres das positiv dialoglastige „The End of the Tour“ näher. Eine kleine Indie-Perle, in den Hauptrollen Jesse Eisenberg als Journalist Davis Lipsky, der im Jahr 1996 den Schriftsteller David Foster Wallace, verkörpert von Jason Segel, auf Promotionstour seines neuen Buchs begleitet. Ein charmanter, ruhiger und reduzierter Roadmovie aus dem Jahr 2015.

Beim Thema Musical muss Timo im Netflix-Angebot unterdessen unweigerlich an „Willy Wonka and the Chocolate Factory“ denken. Nein, hier handelt es sich nicht um das Tim Burton-Remake aus den 2000ern, sondern um die liebevollere, abgedrehtere erste Filmadaption des Road Dahl-Romans mit dem mittlerweile verstorbenen Gene Wilder aus dem Jahr 1971. In Großbritannien Kult, hierzulande kaum bekannt, ist die Musical-Schrägstrich-Gesellschaftssatire mehr als einen Blick wert!

 

Minsens & Timos Top 10 Filme des Jahres 2016

Ein starkes Filmjahr liegt hinter uns. Anschließend zur Episode 56 gibt’s hier im Blog die Rankings nochmal fein säuberlich aufgelistet.

Ein paar faustdicke Überraschungen schafften es bei Timo & Minsen in die Jahresrankings der besten Film, nur 5 Übereinstimmungen gibt es überhaupt zwischen den beiden – dabei belegt kein Film den gleichen Platz.

Dafür sind sich die beiden in den Top 5 relativ einig: Arrival und Anomalisa wurden von beiden mit einem Platz in der Top 5 gewürdigt, auf der #1 rangiert bei TimoSpotlight„, während sich Minsen für „Toni Erdmann“ als Film des Jahres entschied.

 

Timo:

  1. Spotlight
  2. Arrival
  3. Toni Erdmann
  4. Eddie the Eagle
  5. Anomalisa
  6. The Revenant
  7. Creed
  8. Swiss Army Man
  9. The Witch
  10. 10 Cloverfield Lane

 

Minsen:

  1. Toni Erdmann
  2. Spotlight
  3. Everybody wants some
  4. Anomalisa
  5. Arrival
  6. Paterson
  7. Room
  8. The Revenant
  9. Captain Fantastic
  10. Nocturnal Animals

 

Ein so starkes Filmjahr kommt jedoch nicht ohne einige Honorable Mentions aus:

Von beiden wurden genannt:

  • The Lobster
  • Under the Shadow
  • Midnight Special
  • The Big Short
  • The Nice Guys
  • Captain America: Civil War
  • Green Room
  • Don’t Breathe
  • Deadpool

 

Für Timo nennenswert waren außerdem:

  • Star Wars: Rogue One
  • The Hateful 8
  • Sing Street
  • The Neon Demon
  • A Bigger Splash

Minsen fügte hinzu:

  • The Eyes of My Mother
  • Tschick
  • 13th
  • American Honey
  • Blue Jay
  • Tangerine

Minsens & Timos Top 10 Serien des Jahres 2016

Auch 2016 brachte einige neue Serienperlen hervor.

Einige Geheimtipps sind dabei, aber auch viele Übereinstimmungen. Auf den vorderen Rängen herrschte weitestgehende Einigkeit. Während MinsenThe Night of“ als beste neue Serie 2016 kürte, fiel Timos Wahl auf „Stranger Things„.

Anknüpfend zum Jahresranking in Folge 55 gibt es hier nochmal unsere Rankings als Blog-Eintrag:

Minsen:

  1. The Night of
  2. Atlanta
  3. Westworld
  4. Stranger Things
  5. Love
  6. The Crown
  7. The Night Manager
  8. Luke Cage
  9. Dirk Gently’s holistische Detektei
  10. The Path

Honorable Mentions: Easy & The Get Down

 

Timo:

  1. Stranger Things
  2. The Night of
  3. Westworld
  4. Atlanta
  5. Goliath
  6. The Crown
  7. Preacher
  8. Love
  9. The Night Manager
  10. Marvel’s Luke Cage

Honorable Mentions: The Grand Tour & Morgen hör ich auf

Netflix-Pralinen der Woche #54

Wieder ein Jahr warten bis „Star Wars“, restlos zufrieden waren wir mit dem dennoch sehr sehenswerten „Rogue One“ aber auch nicht.

Unabhängig von Imperium, Macht und Lichtschwertern gab’s in Folge 54 frische Netflix-Pralinen.

Minsen entschied sich diesmal für „Small Soldiers“ aus dem Jahr 1998. Darin entwickeln interaktive Actionfiguren ein Eigenleben. Der 13-jährige Alan Abernathy bekommt schon vor dem offiziellen Verkaufsstart seine Finger an die Figürchen, die selbstständiger sind, als man es zu träumen gewagt hatte… Eine liebevoll animierte Satire auf militaristisches Gebaren, rasant inszeniert und voller komischer Einfälle.

Bei Timo bekamen wir es unterdessen mal wieder mit einer deutschen Perle zu tun. Helmut Dietls „Schtonk“ aus dem Jahr 1992 war sogar einst für den Auslands-Oscar nominiert. Der Film arbeitet teils satirisch, teils sehr getreu der tatsächlichen Ereignisse, die Geschichte um die gefälschten Hitler-Tagebücher auf, die der Stern 1983 in seinem Besitz wähnte. Unumstrittenes Highlight ist hierbei der mittlerweile leider verstorbene Götz George. Für Timo einer der besten deutschen Filme überhaupt.

Netflix-Pralinen der Woche #53

Von drauß vom Walde da kommen wir her und wir müssen euch sagen, es weichnachtet sehr. Im Ernst: jedes Jahr das Gleiche. Es geht auf Heiligabend zu und die Geschenke sind noch nicht gekauft. Zum Glück fällt uns die Pralinen-Auswahl auf Netflix nicht so schwer wie die Entscheidung fürs richtige Präsent. Daher dürfen sich eifrige Leser – weil wir euch so lieb haben – auch eine Woche vor Weihnachten selbstverständlich schonmal selbst etwas gönnen. Ho Ho Ho.

Timo greift tief in den Sack und zieht für euch „Das perfekte Verbrechen“ hervor. Zur Feier unseres Westworld-Recaps gibt es hier Anthony Hopkins in gewohnter Höchstform zu bestaunen. Diesmal als äußerst gewitzten Kriminellen Ted Crawford, der sich mit dem aufstrebenden Anwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) auf einen verzwickten Wettstreit einlässt: kann Crawford mit seiner raffinierten Missetat davonkommen? Wer sich hobbytechnisch gerne zum Nägelkauen vor Spannung animieren lässt, kommt hier auf seine Kosten. Obendrauf gibt es als Eye-Candy (wegen Weihnachten ;-)) noch „Gone Girl“ Rosamund Pike in einer Schlüsselrolle.

Minsen hat dieses Jahr wohl noch nicht genug vom Improvisationsgenuschel bekommen und sich die Mumblecore-Perle „Blue Jay“ für euch herausgesucht. Für Freunde der Duplass-Brüder und geerdeten Liebes-Dramödien wie Linklaters Midnight-Trilogie gibt es zum Jahresende nochmal ein kleines Netflix-Highlight. Es geht um Jim und Amanda, die zu ihrer Schulzeit ein Pärchen waren bis sich deren Wege für mehrere Jahre trennten. Nun treffen sich beide in ihrem Heimatkaff wieder und werden ordentlich von der Nostalgie-Keule getroffen. Resultat: Beide verbringen einen Tag und eine Nacht miteinander, die introspektiver und rührender kaum sein könnte.

Kleine Ankündigung: Bald folgen wieder die Jahres-Besten-Listen. Falls ihr Lust habt könnt Ihr  Eure persönliche 2016er Top 10 zu Serien und Filmen per Mail oder Kommentar bei uns einreichen. Weiter geht’s in der nächsten Folge erstmal mit Rogue One.

Netflix-Pralinen der Woche #52

Galaktisch gute Netflix-Pralinen gab es nach der „Arrival“-Besprechung auch wieder in Folge 52.

Timo legte Euch den Spielberg-Klassiker „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ ans Herz, der Genremaßstäbe in Sachen Alien-Filmen setzte und dem auch viele Kritiker nachsagten, eine der wesentlichen Inspirationen für „Arrival“ zu sein.

Eine etwas weniger renommierte Praline steuerte Minsen bei: In „Europa Report“ von Regisseur Sebastián Cordero aus dem Jahr 2013 geht es um eine bemannte Expedition zum Jupiter-Mond „Europa“. Beim 90-Minüter treffen Sci-Fi und Found-Footage-Film aufeinander.