Netflix-Pralinen der Woche #65

2Stunden, 12 Minuten und 25 Sekunden haben Timo und Minsen über Gott und Welt geschwafelt. Wer am Ende kurz vor den Filmtipps keine Puste mehr hatte, kann hier auch nachlesen was diesmal für Pralinen empfohlen wurden:

Timo legt dem Zuschauer Auge um Auge nahe. In dem Provinz-Crime-Thriller kann man Casey Affleck (kürzlich erst ausgezeichnet für Manchester by the Sea) als Straßenkämpfer sehen, der mit blanken Fäusten versucht seine Spielschulden mit illegalen Fights abzubauen. Sein Bruder Russell (gespielt von Christian Bale), der von einer Gefängnisstrafe zurückkommt, versucht seinen Bruder nun aus dem Sumpf des Verbrechens zu ziehen. An den Kinokassen ist der Film leider gefloppt, obwohl er mit vielen brillianten Schauspielern ausgestattet ist. Absolut unverdient, denn es handelt sich hier um einen ordentliches Produkt.

Minsen hingegen ist aufgefallen, dass LAmmbock (der Vorgänger zu LOmmbock) sich aktuell in der Online-Auswahl von Netflix befindet. Wer die deutsche Filmperle mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz noch nicht gesehen hat, sollte seine Bildungslücke schnellstmöglich auffüllen. Hier handelt es sich zwar nicht um einen Meilenstein der Filmgeschichte, aber in gewisser Weise um deutsches Kulturgut. Trotz einiger Schwächen und fragwürdigen Szenen, ist der Film gespickt mit zahlreichen ikonischen Charakteren und Dialogen, die aus „Lammbock – Alles in Handarbeit“ 93 Minuten knackiger Unterhaltung machen. Fazit: eine der besten Kiffer-Komödien.

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