Netflix-Pralinen der Woche #53

Von drauß vom Walde da kommen wir her und wir müssen euch sagen, es weichnachtet sehr. Im Ernst: jedes Jahr das Gleiche. Es geht auf Heiligabend zu und die Geschenke sind noch nicht gekauft. Zum Glück fällt uns die Pralinen-Auswahl auf Netflix nicht so schwer wie die Entscheidung fürs richtige Präsent. Daher dürfen sich eifrige Leser – weil wir euch so lieb haben – auch eine Woche vor Weihnachten selbstverständlich schonmal selbst etwas gönnen. Ho Ho Ho.

Timo greift tief in den Sack und zieht für euch „Das perfekte Verbrechen“ hervor. Zur Feier unseres Westworld-Recaps gibt es hier Anthony Hopkins in gewohnter Höchstform zu bestaunen. Diesmal als äußerst gewitzten Kriminellen Ted Crawford, der sich mit dem aufstrebenden Anwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) auf einen verzwickten Wettstreit einlässt: kann Crawford mit seiner raffinierten Missetat davonkommen? Wer sich hobbytechnisch gerne zum Nägelkauen vor Spannung animieren lässt, kommt hier auf seine Kosten. Obendrauf gibt es als Eye-Candy (wegen Weihnachten ;-)) noch „Gone Girl“ Rosamund Pike in einer Schlüsselrolle.

Minsen hat dieses Jahr wohl noch nicht genug vom Improvisationsgenuschel bekommen und sich die Mumblecore-Perle „Blue Jay“ für euch herausgesucht. Für Freunde der Duplass-Brüder und geerdeten Liebes-Dramödien wie Linklaters Midnight-Trilogie gibt es zum Jahresende nochmal ein kleines Netflix-Highlight. Es geht um Jim und Amanda, die zu ihrer Schulzeit ein Pärchen waren bis sich deren Wege für mehrere Jahre trennten. Nun treffen sich beide in ihrem Heimatkaff wieder und werden ordentlich von der Nostalgie-Keule getroffen. Resultat: Beide verbringen einen Tag und eine Nacht miteinander, die introspektiver und rührender kaum sein könnte.

Kleine Ankündigung: Bald folgen wieder die Jahres-Besten-Listen. Falls ihr Lust habt könnt Ihr  Eure persönliche 2016er Top 10 zu Serien und Filmen per Mail oder Kommentar bei uns einreichen. Weiter geht’s in der nächsten Folge erstmal mit Rogue One.

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