Netflix-Pralinen der Woche #47

Es raschelt im Karton. Die Candyboys von Netflicks and Chill präsentieren wieder stolz die Pralinen der Woche.

Minsen ist in Feierlaune und hat diese Woche „Spring Breakers“ für euch am Start. Für unentschlossene hier die Kurzformel:

(Disneygirls + Cornrow-Franco + Gucci Mane)*Neonoptik + Skrillex + Rauschmittel – Konventionen = Springbreakers

Timo hingegen hat sich eher an die kernigen Raufbolde und Schnaps-Eulen in der Hörerschaft gewendet. Bei ihm wird nämlich ordentlich rumgeballert und Schwarzgebrannter gekippt. Lawless bietet einen strammen Mix im Stile von Prohibitions-Gangster-Dramen und ist obendrein mit reichlich Stars bestückt. Shia, Hardy, Clarke, Oldman, Pierce, Chastain … Boom.

Netflix-Pralinen der Woche #46

Must-See-TV preist Minsen in dieser Woche an, denn die Doku „13th“ blickt wieder mal kritisch auf das US-amerikanische Justizsystem. Ein Dauerthema im Podcast, das uns immer wieder neu begegnet. Der besondere Fokus der Netflix-Doku von Ava DuVernay liegt auf dem Gefängnissystem, das die Geschichte der Ungleichbehandlung von Afroamerikanern in den USA fortführt.

Wer in „Luke Cage“ nicht genug vom Portrait amerikanischer Großstadtghettos bekam, denen legt Timo „Boyz n the Hood“ ans Herz. Mittlerweile ein absoluter Klassiker im Genre des Ghetto-Dramas, erzählt der Film mit Cuba Gooding Jr. und Laurence Fishburne die Geschichte des intelligenten Schwarzen Tré, dessen Zukunftsperspektiven durch das Leben in der Hood stark bedroht sind. Gewalt und Tristesse dominieren, aber auch sehr stylisch inszeniert, gibt’s hier ein Drama für Fans von „Straight Outta Compton“.

Netflix-Pralinen der Woche #45

Minsen präsentiert diese Woche Themen-getreu einen Genre-Geheimtipp, bei dem unter anderem auch Adam Wingard, Ti West und Joe Swanberg die Finger im Spiel hatten. Die Rede ist von V/H/S, einer Sammlung von kurzen Gruselstreifen in Amateurfilm-Optik. Wer noch Futter für seinen Schocktober sucht, kann sich diesen Film auf jeden Fall reinschieben.

Für alle, die eher Lust auf etwas anspruchsvollere Kost haben, bietet Timo diese Woche mit Höhere Gewalt eine passende Alternative an. In dem Film geht es um eine Lawine, die den Familienfrieden einer Gruppe von Urlaubern mächtig auf den Kopf stellt. Hierbei entpuppt sich eine einzige menschliche Reaktion als Auslöser für eine ordentliche Schiefstellung des Haussegens. Allgemeines Kritikerlob + unser Gütesiegel = Klare Empfehlung.

Netflix-Pralinen der Woche #44

Für Minsen sollten sich Liebhaber von Roadmovies „Umweg nach Hause“ anschauen. Die Netflix-Eigenproduktion wartet mit Paul Rudd und Craig Roberts (u.a. „Red Oaks“ & „Submarine“) auf und handelt von einem Jugendlichen mit einer Nervenkrankheit (Roberts), der von seinem Pfleger in einer Lebenskrise (Rudd) mit auf eine Reise genommen wird.

Timo hingegen legt den Fokus auf gutes deutsches Hausmanns-Kino. Der Paradefilm dafür: „Bang Boom Bang„. Für Timo einer der besten deutschen Filme überhaupt, für Minsen die deutsche Antwort auf Guy Ritchie. Darin muss der Gangster Keek (Oliver Korritke) die Beute eines Bankraubs wiederbeschaffen, die er beim Pferderennen verzockt hat. Gelingt ihm das nicht, droht ihm sein hitzköpfiger Partner Kalle Grabowski (Ralle Richter) einen Kopf kürzer zu machen.